Veritas Zapfenschneider

schweres gerät zum Zapfenschneiden

Servus, der Zapfenschneider von Veritas ist endlich angekommen. Oder besser gesagt, hab mir dießen jetzt nach langem Hin und Her bestellt. Wer kennt es auch? Ein Dictum Katalog in der Hand und dort gibt es wirklich viele Sachen, die einem das Herz erwärmen. Das grenzt schon an Werkzeugporno 😉 So, da findet man sich so langsam zurecht in der Masse an schönem und natürlich brauchbarem, (ich könnte alles gebrauchen 😛 ) und da ist bei mir, immer mehr der Veritas Zapfenschneider in den Fokus gerückt.

Klar, da gibt es 5 verschiedene Größen und gleich der passende Forstnerbohrer dazu, das ist Luxus.
Da jetzt ein, zwei Bänke, Schemel und Leitern gebaut habe wo ich noch mit Lochsäge gearbeitet habe und eine Bank sogar nach Paris gegangen ist(liebe Grüße an Hanna). Habe ich mich für diesen Zapfenschneider entschieden.

Was ist der Vorteil?

Am Beispiel an einer Leiter erklärt. Die Sprossen müssen nur noch in den Schneider gehalten werden und sehen alle gleich schön aus. Besitzen alle die gleiche Größe und sogar die Länge der Zapfen kann reguliert werden. Dazu liegt ein kleiner Magnet in der Verpackung drin. Der kann als Anschlagshalter dienen.

Wenn dann noch der passende Forstnerbohrer benutzt wird, da Veritas aus Kanada kommt und die Rundungen in Inch angegeben werden bzw Verwendung hat, passen unsere europäischen Forstnerbohrer nicht zusammen. Daher immer gleich den passenden Bohrer dazu kaufen.

Nachteil(nicht wirklich)

Dass immer genau gearbeitet werden muss um an ein tolles Ergebniss zu kommen, ist klar. Beim Zapfenschneider ist es wichtig gerade, Waage und Senkrecht, je nachdem wie das Werkstück bearbeitet wird zu halten. Habe beim Ausprobieren den Zapfen in der Hand, die Maschine auch in der anderen Hand, naja das Ergebnis ist nicht so cool geworden. Also ich werde das Werkstück, vorausgesetzt es geht, immer einspannen damit dieses ruhig steht.

Ré­su­mé

Des weiteren muss ich wohl mir eine Bohrmaschine Leisten müssen. Da mit dem Veritas Zapfenschneider, 1 ¼ Inch, hatte mein 18V Akkuschrauber zu kämpfen. Habe Eiche schneiden wollen, leider ist dadurch der Zapfen etwas ungenau geworden. Das wird aber werden. Schaut euch gern mal das Video auf Youtube an. Das ist der mit 5/8 inch Zapfen.

Im großen und ganzen ist Zapfenschneider und Forstnerbohrer eine sehr gute Investition in eine Welt voller neuer Leitern, Bänken und Tische und was sonst noch so Zapfen brauch 😛

Wünsche uns eine schöne Zeit. Měrćin

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Schau Dir noch weitere Beiträge an.

Holzbank aus Eiche und Akazie

Hallo, heute will ich mal meine Holzbank vorstellen. So eine mit Zapfen und Keilen.

Warum auch immer, mich hat es schon seit geraumer Zeit interessiert wie so eine Holzbank zusammengebaut wird. Das Baumaterial hatte ich da, es sind alles Reste von Arbeit gewesen und die Füße habe ich aus unserem Wald besorgt. In Gedanken habe ich das schon immer machen wollen, leider hatte ich vor diesem Unbekannten, diese Verzapfungen schon gewaltigen Schiß, ich kann es nicht genau sagen, warum, war halt so. Denke, weil ich es nicht wusste wie das genau geht und vor Unbekannten hat man ja bekanntlich Angst. Also mal los und probiert und angefangen.

Klar, Zapfen sind schon eine Herausforderung, diese müssen passen und dann auch halten. Mein Bruder vom Walnusshof in Muschelwitz, hat mir einen Trick verraten: Lochsäge. Aha.

edit: Gestern nachmittag habe ich dann nochmal mir die Holzbank angeschaut. Das war und ist meine wirklich erste selbergebaute Holzbank. Das heißt: da habe ich noch nicht mit Lochsäge gearbeitet. Habe mit Forstnerbohrer die Löcher in die Sitzfläche gedreht und dann die Beine mit der Axt bearbeitet. Meine Oma sagt:“ Die Wahrheit kann man nicht lügen.“ So denn, mit der Lochsäge geht es aber einfacher.

Die Zapfen mit einer Lochsäge herstellen, die Löcher mit einem Forstnerbohrer und fertig. So der Plan erstmal. Nun steht ja auf den Lochsägen der Durchmesser dran, ABER: Das sind ja die Außenmaße. Das heißt, wenn ich 35er nehme und dann eine 35er Forstner, ist das gebohrte Loch zu groß. Klar, weil mit der Lochsäge das Innenmaß ausschlaggebend ist, das ist das was als zapfen genutzt wird.

Da musste ich dann probieren welche Größe von der Lochsäge in welches gebohrtes Loch passt. Habe mir eine Stück Dachlatte genommen, alle Forstnerbohrer als Muster ins Holz gebohrt. Danach Haselnussstöcke und die Zapfen gebohrt. Und dann gabs nur eine Verbindung, die passte. 35er Lochsäge mit 30er Forstnerbohrer.

Es geht dann einfach: Füße zulängen auf ca 40cm. Habe Eiche genommen, die lag im Wald ganz verwittert und das Kernholz war schön mit Moos bedeckt. Mit der Lochsäge senkrecht aufgesetzt und gebohrt, so weit es ging, sind ca 3-4cm lange Zapfen, mehr gibt die Lochsäge nicht her. Danach die Löcher in das Akazienholz, vier Stück, den Neigungswinkel habe ich frei Schnauze gewählt und gebohrt. Ich wusste es nicht besser, aber bei Wildholzmöbeln ist es ja nicht so wild 😉 . Die Füße sind eh alle verdreht und krumm.

Zapfen kürzen
Mit der Japansägen Zapfen absägen

Dann die Füße von dem Randholz befreien und in das Brett getrieben. Keile in die Bohrlöcher und mit einer Japansäge oben auf der Sitzfläche eben abgesägt. Wenn Ihr aber länglich Keile in die Füße treibt, passt bitte auf die Maserung des Sitzbrettes, nicht in Laufrichtung sondern immer quer, da sonst das Brett entlang der Maserung aufbrechen kann. Wirklich Einfach.

Das was ich dadurch lernen konnte ist: Wir sollen anfangen, auch wenn uns etwas Angst und Unwissenheit davon abhalten will, ANFANGEN.

Vielen Dank für Deine Zeit, lass gerne ein Kommentar da und immer schön kreativ bleiben.

Und dann hier ein Link zum Etsyshop, wo diese Bank käuflich erworben werden kann: Etsyshop Holzbank aus Eiche und Akazie

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BeaverCraft Schärfset

Beavercraft Schärfeset

Jetzt, da ich mein Morakniv täglich benutze, musste ich an das schärfen denken. Was habe ich gemacht? Habe mir Youtubefilme angeschaut, leider nicht mit wirklichem Erfolg. Also weiter gesucht und gefunden.
Das neue BeaverCraft Schärfset, hab ich bei Amazon gekauft. Das beinhaltet einen Lederriemen mit den maßen: 7,5cm x 20cm. Eine Seite rau und die andere Seite glatt. (Beide Seiten können benutzt werden. ) Und dazu gibt es eine grüne Polierpaste. Die brauchen wir, um das Leder zu bestreichen.

Das musste ich gleich ausprobieren. Klar, die Paste ausgepackt, naja noch nie gesehen so was. Habe mich für die raue Lederseite entschieden, beide können genutzt werden aber wie das so ist, Entscheidung getroffen und gut. 🙂
Soviel eingestrichen, wie das Leder aufnehmen konnte, zumindest nach Gefühl. Also das Morakniv Messer raus und langsam von links nach rechts gestreift. Darauf geachtet, dass die Klinge poliert wird, immer wieder hin und immer wider her… das habe ich dann zehn Minuten gemacht. Das Ergebnis war sagenhaft, ich war überwältigt dass die Klinge wie neu war. Der Wahnsinn. Erstens, die Klinge glänzte, klar, war ja auch eine Polierpaste, aber der Schärfegrad war um einiges höher als erwartet und wie er vorher war. Das ist total krass. Mir taugt das Polier-Schärfe Set sehr. Deswegen eine klare Kaufempfehlung. Los geht es! Ein kleines Video hier oder das etwas längere auf Youtube hier.

Ausgepacktes Schärfset von BeaverCraft

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